Leitung: Eric Weddle
Klavierbegleitung: Lothar Bendel
Der Chor
Sopran:
Monica Alent, Angela Benra, Ka'lelah Bryant-Tillis, Morgan Cessac, Maria von Emmert,
Marianne von Hagen-Baralt, Ashley Han, Jane Kettering, Haley Maddox, Jo Mitchell,
Anna Pelikan, Alexandra Ramos, Carina Schifferdecker, Gosia Schulze,
Susanne Schwetschke, Jutta Strobel, Nicole Thomas, Kristina Wise, Jennifer Young,
Natalie Werner, Barbara Ziska
Alt:
Jone Ambraziejiene, Hannah Aurand, Luisa Benra, Claudia Cafuk, Malinda Cox,
Konnie Deßloch, Anne Doll, Kathrin Galijasevic, Christine Gauer, Waltraud Herrgen,
Christy Keating, Susi Krueger, Marion Müller, Simone Neifeld, Christine Petry, Sarah Ringer,
Marlies Röpke, Elsie Smith, Noël Sprenkle, Michelle Walker, Kortney Whaley
Tenor:
Daniel Armstrong, Bryan Fox, Christoph Hartmüller, Tyler Kersten, Bruce King,
Kyle La Barre, Spencer Lee, Michael Reed-Price, Scott Thomsen, Robby Wetzler
Bass:
Guillaume Allardice, Alex Benra, Patrick Casey, Michael Cohen, Stefan Deßloch,
Andreas Fordan, Joel Foster, Hans Kauf, Jordan Lamothe, Spencer Lee, Jan Neifeld
Musikalischer Leiter und Dirigent: Eric Weddle
Eric Weddle hat sich fast sein ganzes Leben lang musikalisch engagiert und war in Marching Bands, Jazzbands, Chören, im Musiktheater und in Barbershop-Quartetten aktiv. Mit mehr als fünfzehn Jahren Erfahrung im Unterrichten von Musik und der Leitung von Schulchören ist er derzeit als Leiter und Dirigent des Rheinland-Pfalz International Choir tätig. Bevor er die Leitung des RPIC übernahm, dirigierte Eric die English Speaking Music Ensembles of Munich und leitete einen Chor mit fast 50 Mitgliedern bei Aufführungen klassischer Werke, Spirituals und zeitgenössischer Stücke. Eric hat Master-Abschlüsse in Musikpädagogik und Unterrichtstechnologie.
Solo: Christoph Hartmüller
Percussion: Hannah Aurand
Todd Tozama Matshikiza (1921-1968) war ein südafrikanischer Journalist, Komponist und Jazzpianist. Sein Lied "Tshotsholoza", entstanden während der Apartheid, wird oft als Ausdruck von Hoffnung, Einheit und Widerstandskraft verstanden und gilt als inoffizielle Hymne Südafrikas. Ursprünglich von Bergarbeitern in den Minen gesungen, vermittelt es die Sehnsucht nach Heimat und Gemeinschaft, während es gleichzeitig eine Hymne des Fortschritts und der Stärke ist. Der Song steht symbolisch für die Bewegung nach vorn – sowohl im wörtlichen Sinne als Zuglied als auch im übertragenen Sinn als Ansporn für soziale und persönliche Veränderung.
Textübersetzung:
Geh vorwärts, geh vorwärts auf diesen Bergen;
Der Zug kommt aus Südafrika.
Du rennst auf diesen Bergen davon;
Der Zug kommt aus Südafrika.
Das ungarische Tanzlied Tambur wurde 1583 als Instrumentalwerk vom deutschen Organisten und Komponisten Jacob Paix (1550-1623) in einem Sammelwerk veröffentlicht. Der ungarische Dirigent, Komponist und Musikpädagoge Lajos Bárdos (1899-1986) schrieb den Chorsatz 1951. Er komponierte vor allem geistliche und weltliche Chorwerke, sowohl für Chöre a cappella als auch für Chor und Orchester und gilt als eine der einflussreichsten Figuren der ungarischen Musik des 20. Jahrhunderts.
Textübersetzung:
Komm mit mir, mein Schatz, zur mitreißenden Musik.
Frohe und lebhafte Melodien werden Deine Füße tanzen lassen.
Komm, oh komm zum Tanz, schöne Maid,
glücklicher Gesang wird unsere Seele froh machen,
die Freude gehört uns, mein Schatz!
Schlagt das fröhliche Cimbalom und bringt den Bass zum Dröhnen.
Hör' den Flötenspieler sein frohes Liedchen blasen zum lustigen Klimpern.
Tanz' und dreh' Dich zur lebhaften Musik,
schreite und wirf Dich munter im Takt hin und her,
Immer weiter, ohne Ende.
Neig' und beug' Dich anmutig, wie eine sich sanft wiegende Blume,
Der Himmel schickte Dich zu mir, die teuerste Gabe, die es je gab.
Dein süßes Antlitz bezaubert mein Herz,
Mit Deinem rosigen Lächeln bist Du hübscher als frische Rosen im Garten.
Hör mein Seufzen und nimm meine Hand, ich sehne mich so nach Dir!
Mein Liebe zu Dir verzehrt meine arme Seele mit brennender Flamme!
Weitere Verehrer kommen, um Dich zu freien und um Dich zu werben.
Sei mein allein, meine einzige wahre Liebe, und das Glück ist unser für immer!
Gioacchino Antonio Rossini (1792-1868) war einer der bedeutendsten italienischen Opernkomponisten; seine Opern Il barbiere di Siviglia, L’italiana in Algeri und La Cenerentola gehören weltweit zum Standardrepertoire der Opernhäuser.
"Il Carnevale di Venezia" ist ein Karnevalsscherz für Männerstimmen (je zwei Tenöre und Bässe aus Rossinis Freundeskreis, darunter Paganini) und Gitarrenbegleitung. Die Sänger geben sich als blinde Bettler aus, die natürlich schönen Frauen nachstellen. Mit ergänzter Klavierbegleitung wurde daraus später ein beliebtes Chorstück.
Textübersetzung:
Blind sind wir, geboren,
von Höflichkeit uns zu ernähren;
an einem so fröhlichen Tag
soll man Barmherzigkeit uns nicht verweigern!
Schöne Weiber, teure Frauen,
um Gottes Willen, geizet nicht,
erweist den armen Blinden
ein wenig Wohltätigkeit!
Wir sind alle arme Kerlchen,
die, Glöckchen spielend und Klöppel schwingend,
mit do, re, mi, fa, sol, la
euch um eine Spende bitten.
Ach, helft uns doch, ihr lieben Weibchen,
seid barmherzig mit uns Armseligen!
Arm sind wir zwar, doch gute Geniesser,
bereit zu nehmen, was man uns gibt.
Ach! Helft uns aus Barmherzigkeit,
denn der Karneval neigt sich seinem Ende zu!
John Farmer (c.1570-c.1601) war ein wichtiger Komponist der Englischen Madrigalschule, bekannt auch für seine vierstimmigen Chorsätze alter Kirchenpsalmen. Er war als Organist und Chorleiter in Dublin und London tätig.
„Fair Phyllis“ ist ein heiteres vierstimmiges Madrigal von Farmer, das 1599 von William Barley in einer Sammlung mit dem Titel „The First Set of English Madrigals to Four Voices“ veröffentlicht wurde. Farmer widmete die Sammlung seinem Gönner Edward de Vere, dem 17. Earl of Oxford. Der Text, dessen Verfasser unbekannt ist, präsentiert eine kurze, scherzhafte Erzählung, die sich spielerisch mit traditionellen pastoralen Themen auseinandersetzt.
Textübersetzung:
Ich sah, wie die schöne Phyllis ganz allein dasaß
und am Fuß der Berge ihre Herde hütete.
Die Schäfer wussten nicht,
wohin sie entschwunden war.
Aber ihr Liebhaber Amyntas eilte hinterher.
Er ging bergauf und bergab,
solange sie noch nicht zu sehen war.
Aber als er sie fand,
gab es nur noch Küsse.
Der aus North Carolina stammende David Eddleman (geb. 1936) hat auf allen Ebenen der Musikpädagogik unterrichtet und war 24 Jahre lang leitender Redakteur bei Silver Burdett Ginn, einem führenden Verlag für Musikunterrichtsmaterialien, wo er Lehrpläne für den Musikunterricht entwickelte. Er ist insbesondere als Komponist von Chormusik bekannt und hat über 700 Titel bei einer Vielzahl von Verlagen veröffentlicht.
„What Shall We Do with a Drunken Sailor?“ wurde gesungen, um bestimmte Arbeitsaufgaben an Bord von Segelschiffen zu begleiten, insbesondere solche, die ein zügiges Schritttempo erforderten. Es wird angenommen, dass das Lied seinen Ursprung im frühen 19. Jahrhundert oder noch früher hat, in einer Zeit, in der die Besatzungen von Schiffen, insbesondere von Militärschiffen, groß genug waren, um ein Seil zu ziehen, während sie einfach über das Deck marschierten. Um 1900 wurde es zu einem beliebten Lied und wurde hunderte Male von verschiedenen Künstlern aufgenommen.
Textübersetzung:
Was tun wir mit 'nem trunkenen Seemann, ...
Morgens in aller Frühe?
Hurra, und auf steigt sie, ...
Morgens in aller Frühe!
Legt ihn ins Langboot, bis er nüchtern ist, ...
Legt ihn ins Speigatt und haltet einen Schlauch auf ihn, ...
Zieht den Stöpsel raus und macht ihn ganz nass, ....
Angetrieben von seiner Leidenschaft, Tradition und Innovation zu verbinden, schafft der amerikanische Komponist Michael John Trotta (geb. 1978) Musik, die ein modernes Publikum auf der ganzen Welt anspricht. Von der Carnegie Hall bis hin zu Kathedralen und Konzertsälen weltweit schafft er “elegante, eingängige Musik mit einer starken spirituellen Tiefe“ (Choir and Organ Magazine).
Trotta verlor seinen Vater unerwartet, als er sieben Jahre alt war, und die Musik wurde zu seinem Trost. Er sagte: „Als Chorsänger und später als Dirigent und Komponist habe ich mich in die Meisterwerke des Chorgesangs verliebt: die Würde bei Brahms, die Zärtlichkeit bei Fauré und das Nebeneinander von Altem und Neuem bei Duruflé. Als ich den Auftrag erhielt, ein Requiem zu schreiben, wollte ich diese Tradition ehren und sie gleichzeitig den Zuhörern von heute näherbringen.“
Textübersetzung:
Tag der Rache, Tag der Sünden,
Wird das Weltall sich entzünden,
wie Sibyll und David künden.
Schaudernd sehen Tod und Leben
Sich die Kreatur erheben,
Rechenschaft dem Herrn zu geben.
Milder Jesus, wollst erwägen,
Schleudre mir nicht Fluch entgegen.
Lass ihn, Gott, Erbarmen finden.
Schenk den Toten ew’ge Ruh.
Rette mich!
Der mit einem Grammy ausgezeichnete Komponist und Dirigent Eric Whitacre (geb. 1970) zählt zu den beliebtesten Musikern der Gegenwart. Als Absolvent der Juilliard School werden seine Werke weltweit aufgeführt, und seine bahnbrechenden „Virtual Choirs“ haben weit über 100.000 Sänger aus mehr als 145 Ländern zusammengebracht. Zu seinen jüngsten Auszeichnungen und Ehrungen zählen der Richard D. Colburn Award der Colburn School und die Ehrendoktorwürde der Chapman University (Kalifornien).
"Sing Gently" schrieb Eric Whitacre für den Virtual Choir #6 (mit mehr als 17.000 Sängerinnen und Sängern). Als Reaktion auf COVID-19 und die Isolation und Spaltung, die die Pandemie mit sich brachte, schrieb Eric den Text und die Musik in der Hoffnung, dass Sing Gently denjenigen, die es brauchen, ein wenig Trost spenden und einen mitfühlenden, sanften und freundlichen Umgang miteinander anregen könnte.
Textübersetzung:
Mögen wir immer zusammen singen.
Mögen unsere Stimmen sanft sein.
Möge unser Gesang Musik sein für andere
Und möge er andere hoch oben halten
Singt, singt sanft, immer.
Singt, singt wie eine Stimme.
Mögen wir immer zusammenhalten,
Mögen unsere Stimmen immer stark sein.
Mögen wir den Gesang hören
Und mögen wir immer mitsingen.
Singt, singt sanft, immer.
Singt, singt wie eine Stimme.
Solos: Gosia Schulze, Jone Ambraziejene
Ederlezi (auch Hıdrellez) ist der Georgstag, der von vielen Roma auf dem Balkan als Frühlingsfest gefeiert wird. Der Text beschreibt, wie die Roma das Fest feiern, Lämmer opfern ("e bakren čhinen") und tanzen. Es ist ein Lied über Gemeinschaft, Tradition und den Beginn des Frühlings.
Imre Ploeg (geb. 1990) schloss sein Studium der Musikpädagogik am Königlichen Konservatorium in Den Haag mit der Note „summa cum laude“ ab. Er absolvierte verschiedene Fortbildungen und Kurse im Bereich Chorleitung und absolviert derzeit ein Masterstudium im Fach Chorleitung. Er ist künstlerischer Leiter von Consensus Vocalis, dem Kammerchor JIP und dem Kammerchor Ilmatar.
Textübersetzung:
Alle Roma, Mama, tanzen den Oro,
feiern diesen Tag
Sie schenken uns, Papa, ein Lamm.
Alle Roma, Papa, schlachten die Lämmer.
Hey, alle Roma, Papa, alle Roma, Mama.
Unser Tag, das Fest des Heiligen Georg!
Sie schenken uns, Papa, ein Lamm.
Alle Roma, Papa, schlachten die Lämmer.
Hey, das Fest des Heiligen Georg! Alle Roma, Mama!
Hey, alle Roma, Papa, alle Roma, Mama!
Das Fest des Heiligen Georg. Alle Roma, Mama.
„Bridge Over Troubled Water“, geschrieben von Paul Simon (geb. 1941) und 1970 vom Folk-Rock-Duo Simon & Garfunkel aufgenommen, wurde mit fünf Grammy Awards ausgezeichnet und ist die erfolgreichste Single des Duos. Der Song wurde ursprünglich von einer Zeile aus dem Gospel-Stück „Mary Don’t You Weep“ der Swan Silvertones inspiriert. So ist es nicht verwunderlich, dass eine bekannte Interpretation von Luther Vandross und Jennifer Holliday in der „All-Star Gospel Session“ von 1987 diesen ursprünglichen Gospel-Geist wiederbelebte.
Kirby Shaw (ebenfalls 1941 geboren) orientiert sich in seinem Chorarrangement des Liedes aus dem Jahr 2005 stilistisch an dieser Gospel-Version. Shaw hat Abschlüsse in Musikpädagogik und Chorkomposition von der San Jose State University sowie einen DMA-Abschluss in Chorleitung von der University of Washington. Er unterrichtete an den öffentlichen Schulen von Mt. Shasta, bevor er an das College of the Siskiyous in Kalifornien wechselte, wo er das innovative und hochgelobte COS Vocal Jazz Ensemble gründete und leitete. Er war außerdem Wegbereiter für ähnliche Ensembles an der Colorado State University und der University of Missouri – Kansas City und leitet derzeit die „Kirby Shaw Singers“ in Ashland, Oregon. Als Komponist und Arrangeur mit fast 3.000 veröffentlichten Chorwerken und -arrangements wird Shaws Musik weltweit gesungen und hat sich über 20 Millionen Mal verkauft.
Textübersetzung:
Brücke über aufgewühltes Wasser
Wenn Du müde bist, und dich ganz klein fühlst
Wenn Tränen in deinen Augen stehen, werde ich sie trocknen
Ich bin auf deiner Seite. Wenn die Zeiten schwer sind
und Freunde nicht auffindbar sind
werde ich mich wie eine Brücke über aufgewühltes Wasser hinlegen
Wie eine Brücke über aufgewühltes Wasser
werde ich mich hinlegen
Wenn du niedergeschlagen und kaputt bist
wenn Du auf der Straße stehst
Wenn die Nacht so dunkel ist
werde ich dich trösten
Ich werde dich unterstützen
Wenn die Dunkelheit kommt
Und Schmerz überall ist
werde ich mich wie eine Brücke über aufgewühltes Wasser hinlegen
Wie eine Brücke über aufgewühltes Wasser
werde ich mich hinlegen
Segle weiter, Silbermädchen
Segle vorbei
Jetzt ist deine große Zeit gekommen
All deine Träume werden wahr
Sieh, wie sie leuchten
Wenn du einen Freund brauchst
Ich bin gleich hinter dir.
Wie eine Brücke über aufgewühltes Wasser
werde ich deine Seele beruhigen
Wie eine Brücke über aufgewühltes Wasser
werde ich deine Seele beruhigen
Das Spiritual (Negro/African American Spiritual) ist ein Genre christlicher Musik, das aus der amerikanischen Sklaverei des 17. Jahrhunderts hervorging und kulturelle Traditionen aus Subsahara-Afrika mit den traumatischen, gelebten Erfahrungen der Knechtschaft verband. Es handelt sich um eine zutiefst emotionale, oft improvisierte, mündlich überlieferte Tradition geistlicher Lieder, die als verschlüsselte Botschaften des Protests, des Überlebens und des Glaubens dienten.
Wie bei den meisten Spirituals ist der ursprüngliche Autor von „Soon Ah Will Be Done“ unbekannt. William L. Dawson vertonte es 1934 für gemischte Stimmen, im selben Jahr, in dem seine umfangreiche „Negro Folk Symphony“ vom Philadelphia Orchestra in der Carnegie Hall in New York uraufgeführt wurde. Spätere Versionen von „Soon…“ wurden in einem langsameren, bluesigen Stil veröffentlicht, darunter eine hochgelobte Version von 1959 der berühmten Gospelsängerin Mahalia Jackson. Sinead O’Connor, die verstorbene irische Sängerin, kommentierte bei der Veröffentlichung ihrer Version des Liedes im Jahr 2020: „Es steht geschrieben, dass die Welt zu dem Garten Eden werden wird, als der sie gedacht war, und genau das ist es, was das Lied meiner Meinung nach aussagt.“
Textübersetzung:
Bin bald fertig
Mit den Sorgen der Welt,
Geh’ nach Haus’ und wohn’ bei Gott.
Ich will meine Mutter treffen,
Ich geh’ und wohn’ bei Gott.
Kein Weinen und Jammern mehr,
Ich geh’ und wohn’ bei Gott.
Ich will meinen Jesus treffen,
Ich geh’ und wohn’ bei Gott.
Trio: Haley Maddox, Gosia Schulze, Kortney Whaley
Das Kirchenlied „Will the Circle Be Unbroken“ erschien erstmals 1908 in „Alexander’s Gospel Songs“, mit einem Text von Ada Ruth Habershon und einer Vertonung von Charles H. Gabriel. Das Lied wurde 1935 von A.P. Carter für die Carter Family grundlegend überarbeitet (und die Texte der Strophen ersetzt) und erlebte 1972 eine populäre Renaissance, als es von der Nitty Gritty Dirt Band veröffentlicht wurde. Der aktualisierte Text in diesem Arrangement stammt von den Folksängerinnen Betsy Rose, Cathy Winter und Marcia Taylor und wurde in der wunderbaren Volkslied-Sammlung „Rise Up Singing“ (Hrsg. Peter Blood, ©1988 Sing Out Corporation) abgedruckt.
J. David Moore (geb. 1962), amerikanischer Komponist und Arrangeur, hat Hunderte von Arrangements für Vokaljazz, Spirituals, Barbershop-Quartette, keltische Mundmusik, Marschlieder der Bürgerrechtsbewegung, frühe amerikanische Kirchenlieder, Madrigale aus dem 16. Jahrhundert sowie Volksmusik in ukrainischer, gälischer, österreichischer, brasilianisch-portugiesischer, französischer und lateinischer Sprache verfasst. Zu seinen eigenen Kompositionen zählen Kunstlieder, Oratorien sowie Musik für Percussion-Ensembles, Streichquartette, Bläserensembles, Barockorchester und gestimmte Weingläser. Er hat zahlreiche Stipendien, Preise und Residenzen von vielen Organisationen wie der ASCAP, der Jerome Foundation und dem American Composers Forum erhalten und wurde 2001 zusammen mit seiner A-cappella-Gruppe „Dare To Breathe“ mit dem McKnight Fellowship for Performing Musicians ausgezeichnet.
Textübersetzung:
Wird der Kreis ungebrochen sein, nach und nach, Herr, nach und nach
Es gibt einen besseren Weg zu leben, wir können ihn haben, wenn wir es versuchen
Ich sang mit meinen Schwestern und Brüdern, ich sang mit meinen Freunden
Und wir können alle zusammen singen, denn der Kreis endet nie!
Ich wurde unten im Tal geboren, wo die Sonne sich weigerte zu scheinen
Aber ich klettere hinauf ins Hochland, werde den Berg zu meinem machen!
Inspiriert von Volksmelodien und -texten schrieb der ukrainische Komponist, Dirigent, Ethnomusikologe und Lehrer Mykola Leontovich (1877–1921) die erste Fassung dieses Liedes irgendwann zwischen 1901 und 1916. Ursprünglich handelte es sich um ein Neujahrslied, das die Geschichte einer Schwalbe erzählt, die in ein Haus fliegt, um der Familie ein ertragreiches Jahr anzukündigen. Im Jahr 1936 arrangierte der amerikanische Komponist, Musikpädagoge und Chorleiter Peter J. Wilhousky (1902–1978) die Melodie mit einem neuen Text für das Sinfonieorchester des NBC-Radiosenders neu und verwandelte sie in das beliebte Weihnachtslied, das heute viele Menschen kennen.
Textübersetzung:
Lied der Glocken
Horch, wie die Glocken
Die süßen silbernen Glocken
Alle zu sagen scheinen,
"Werft die Sorgen weg."
Weihnachten ist hier
Bringt guten Mut
Für Jung und Alt,
Für die Sanften und die Kühnen.
Bim bam bim bam
Das ist ihr Lied
Mit freudigem Klang singen sie,
Man scheint Wörter guten Mutes zu hören,
von überall her füllen sie die Luft
Oh, wie sie hämmern,
Wie der Klang anschwillt,
Über Berg und Tal,
Erzählen sie ihre Geschichte.
Fröhlich läuten sie,
Während die Menschen
Lieder voller Freude singen:
Weihnachten ist hier
Frohe, fröhliche, fröhliche, fröhliche Weihnachten
Frohe, fröhliche, fröhliche, fröhliche Weihnachten
Weiter, weiter senden sie
Weiter ohne Ende
Ihre fröhliche Töne
Zu jedem Haus.
„Jingle Bells“ ist eines der weltweit am häufigsten gesungenen Weihnachtslieder. Es wurde von James Lord Pierpont geschrieben und im September 1857 unter dem Titel „The One Horse Open Sleigh“ veröffentlicht. Greg Gilpin nutzte Pierponts Originaltext und das rhythmische Muster seines Stücks, um eine neue, lebhafte Vertonung in Moll zu schaffen.
Greg Gilpin (geb. 1964) ist ein gefeierter, mit dem ASCAP-Preis ausgezeichneter Chorkomponist und -arrangeur sowie ein hoch angesehener Chorleiter. Er ist in den gesamten Vereinigten Staaten bekannt und leitet Aufführungen in der legendären Carnegie Hall und im Lincoln Center in New York City sowie im Ryman Auditorium in Nashville, Tennessee. Zu seinen internationalen Auftritten zählen das Sydney Opera House in Sydney, Australien, die Royal Festival Hall in London, England, und die Harpa-Konzerthalle in Reykjavík, Island. Herr Gilpin ist zudem als Produzent und Musiker in der Musikindustrie tätig und leitet den Bereich „Educational Choral Publications“ bei Shawnee Press, einem renommierten Verlag für Chormusik.
Textübersetzung:
Refrain: Klimpert, Schellen, klimpert Schellen, klimpert den ganzen Weg.
Oh welch Freude ist es, in einem einspännigen offenen Pferdeschlitten zu fahren.
Wir rasen durch den Schnee, in einem einspännigen offenen Pferdeschlitten,
über die Felder hinweg, lachen die ganze Zeit.
Glöckchen klingen am kupierten Pferdeschweif, schaffen eine fröhliche Stimmung
Was für eine Freude ist es, heute Abend zu fahren und ein Schlittenfahrlied zu singen.
(Refrain)
Vor ein, zwei Tagen beschloss ich, eine Ausfahrt zu machen,
Und schon bald saß Miss Fannie Bright neben mir.
Das Pferd war mager und dünn, Unglück schien sein Los,
Es geriet in eine Schneeverwehung, und wir, wir stürzten.
(Refrain)
Vor ein zwei Tagen, die Geschichte muss ich erzählen
Bin ich wieder in den Schnee gegangen, und fiel auf meinen Hosenboden;
Ein Herr fuhr vorbei, in einem einspännigen offenen Pferdeschlitten,
Er lachte, als ich der Länge nach da lag, aber fuhr schnell weiter.
(Refrain)
Percussion: Hannah Aurand
Robert T. Gibson ist Dirigent, Dozent, Komponist und Arrangeur, Referent und Pädagoge, dessen Ziel es ist, zukünftige Musikpädagogen für die nächste Generation auszubilden. Für sein Arrangement von „We Shall Overcome“ wurde er 2020 mit dem Opus Award der Missouri Choral Director Association ausgezeichnet; darüber hinaus erhielt er zahlreiche Auszeichnungen für sein Engagement und seinen Einsatz in der Chorwelt sowie für seine Führungsrolle in den Gemeinden, in denen er tätig war.
„It’s All Right“ ist ein Song aus dem Jahr 1963, der von The Impressions aufgenommen und vom Leadsänger der Gruppe, Curtis Mayfield (1942–1999), geschrieben wurde. Jon Batistes Cover des Hits in Disney/Pixars „Soul“ machte diese frühe Komposition von Curtis Mayfield einer ganz neuen Generation zugänglich. Aufgebaut auf einem souligen Groove, jazzigen Wendungen und einer Wohlfühl-Atmosphäre basiert dieses Chorarrangement auf der Batiste-Version aus dem Film.
Textübersetzung:
Sag, dass alles in Ordnung ist, sag, dass alles in Ordnung ist.
Es ist in Ordnung, hab eine gute Zeit.
Denn es ist in Ordnung, whoa, es ist in Ordnung.
Jetzt hör auf den Beat, klopfe mit den Füßen.
Du hast Soul und jeder weiß,
dass es in Ordnung ist, whoa, es ist in Ordnung.
Wenn du früh am Morgen aufwachst
Und dich traurig fühlst, wie so viele von uns
Dann summe einfach ein bisschen Soul, mach dein Leben zu Gold
Und ganz sicher wird etwas zu dir kommen
Es ist in Ordnung, sag mir, dass es in Ordnung ist
Es ist in Ordnung, hab eine gute Zeit
Denn es ist in Ordnung, whoa, es ist in Ordnung
Jetzt klatscht alle in die Hände, gebt euch selbst eine Chance
Du hast Soul und jeder weiß,
dass alles in Ordnung ist, whoa, alles ist in Ordnung
Komm schon und klatsche in die Hände, gib dir selbst eine Chance
Denn du hast Soul, alles ist in Ordnung, du hast Soul
Und jeder weiß, dass alles in Ordnung ist