Chronik des Rheinland-Pfalz International Choir

1985

Im Dezember 1985 trafen sich 50 Sänger/innen, ausschließlich Amerikaner, die zu den Kirchenchören der Militärgemeinden auf dem US-Flugplatz Ramstein und der Vogelweh gehörten. Sie studierten Händels „Messias“ ein und suchten dazu noch weitere Sänger/innen.

1986

Die Aufführung des „Messias“ im Jahr 1985 hatte Vertreter der Gemeinde St. Martin an der Weinstraße so beeindruckt, daß sie den Chor zur Einweihung ihrer renovierten Kirche Ostern 1986 einluden. Es war ein Abend, der nicht so schnell in Vergessenheit geriet. Die Bürger von St. Martin waren so begeistert, daß sie den Chor zum nächsten internationalen Musikfest einluden. Um dort jedoch auftreten zu können brauchte der Chor ein Repertoire, das auch leichte Musik enthielt, wie z.B. internationale Medleys, Lieder vom Broadway, Pop, Country und Western. Dies war die Geburtsstunde des „Ramstein Community Choir“ Durch die Anwesenheit von NATO-Truppen konnten nicht nur Amerikaner, sondern auch Kanadier, Engländer, Franzosen, Niederländer und Deutsche als Mitglieder gewonnen werden. Der Chor trat bei der deutsch-amerikanischen Freundschaftswoche in Queidersbach auf und beteiligte sich am alljährlichen Singen der Chöre zu Weihnachten in Trippstadt. Weitere Auftritte folgten zum Deutsch-Amerikanischen Ball der Luftwaffe in Ramstein und zum Ball der Bundeswehr in Trier. Einer der schönsten Abende war der musikalische Salut anlässlich der Pensionierung von General Charles Donelly , Oberbefehlshaber der US-Luftwaffe in Europa (USAFE). Der Chor sang mit der US Air Force Band vor mehr als 1250 geladenen Gästen aus ganz Europa in Ramstein Air Base.

1987

Im Juni 1987 kehrte Lt.Col. Herbert Meyer, der den Chor bis dahin geführt hatte, nach Amerika zurück. Sein Nachfolger war Maj. Craig Jessop, erster Dirigent der US Air Force in Europa. Im Herbst 1987 folgten Aufführungen des Chores in Trippstadt mit dem „Messias“. Am 20.12. führte der Ramstein Community Choir mit der USAFE-Band in der St. Nikolaus-Kirche Ramstein ein Weihnachtskonzert auf, in dessen Mittelpunkt die Aufführung des Oratoriums „Messias“ von Händel stand.

1988

Der Chor hatte zwischenzeitlich 100 Mitglieder aus 6 Nationen. Im Januar beschloss der Chor, seinen Namen zu ändern. „Rheinland-Pfalz International Choir“ sollte nach dem Willen der Mitglieder zum Ausdruck bringen, daß der Chor sich in Rheinland-Pfalz beheimatet fühlt, internationale Musik pflegt und Mitglieder aller Nationalitäten vereinigt. Das Chorjahr wurde in zwei Hälften unterteilt, in eine Frühjahr- und Wintersaison. Die Wintersaison beginnt Anfang September und geht bis Mitte Dezember. Die Frühjahrssaison beginnt Mitte Januar bis Ende Juni. Die Chorproben wurden Dienstags von 19:00 Uhr bis 21:30 Uhr in den Räumen der Faith Baptist Church in Kaiserslautern-Einsiedlerhof abgehalten. Das Programm für Anfang 1988 beinhaltete verschiedene Auftritte wie z.B. zum Martin-Luther-Gedächtnistag, dem National Prayer Breakfest und dem 17. Air Force Musikfest in Sembach. Im März fand eine Aufführung zum 100. Geburtstag des amerikanischen Komponisten Irving Berlin mit der USAFE Band in Kaiserslautern statt. Im Mai sang der Chor zur Eröffnung der Deutsch-Amerikanischen Freundschaftswoche in der Fruchthalle in Kaiserslautern. Im Juni folgten Aufnahmen des „Requiem“ von Andrew Lloyd Webber für Rundfunk und Fernsehen, zusammen mit dem Orchester des Südwestrundfunks. Im Rahmen der Rheinland-Pfälzischen Musiktage gastierte der Rheinland-Pfalz- International Choir mit dem Rundfunkorchester des Südwestfunks in Betzdorf in der Stadthalle mit A.L.Webbers „Requiem“ sowie Medleys aus seinen Musicals und aus „Hair“. Solistin war die Sopranistin Deborah Sesson, die dem RPIC angehörte. Der Chor wurde von Craig D. Jessop einstudiert und bei diesem Konzert dirigiert.

1989

Im April veranstaltete die US Air Force Band Europe zwei Konzerte in der Fruchthalle Kaiserslautern, „ A Salute to America’s Country Heritage“ und „Salute to German-American Friendship”, an denen der Rheinland-Pfalz International Choir mit eigenen Beiträgen mitwirkte. Höhepunkt des Jahres war die Teilnahme des Chores an den Feierlichkeiten des 40. Jahrestages der Berliner Luftbrücke, die am 13. Und 14. Mai in Berlin Tempelhof stattfanden. Ein weiterer Höhepunkt war der Deutschlandbesuch des US-Präsidenten Georg Bush am 30. u. 31. Mai, bei dem er in der Rheingoldhalle in Mainz eine Rede hielt. Im Begleitprogramm wirkte der RPIC mit und wurde in der Präsidentenrede ausdrücklich benannt. Unter dem Titel „Sing we now of Christmas“ fanden in der Zeit vom 1.12. – 19.12. in Ramstein im Haus des Bürgers, in Weilerbach in der Evang. Kirche und in der Fruchthalle Kaiserslautern Weihnachtskonzerte mit der USAFE Band und dem RPIC statt. Alle Konzerte standen unter dem Dirigat von Mr. Gregory Prudom, der gleichzeitig auch Commander der 76th Army Band in Kaiserslautern war.

1990

Das Chorjahr wurde geprägt durch die üblichen „Messias“-Konzerte sowie den Beginn der Zusammenarbeit mit dem Männerchor Weilerbach, der freundlicherweise sein Sängerheim, Hüttengärten 6 in Weilerbach als künftigen Probeort zur Verfügung stellte. Zusammen mit dem Männerchor Weilerbach wurde ein Wohltätigkeitskonzert gegeben, dessen Erlös guten Zwecken zugeführt wurde. Der Erfolg war immens und so beschloss man, dieses jährlich zu wiederholen.

1991

Im Frühjahr war eine Konzertreise nach Brandenburg, der Partnerstadt Kaiserslauterns und nach Potsdam geplant, bei der auch der Männerchor Weilerbach teilnehmen sollte. Musikalische Begleitung sollte durch die 76. Army Band erfolgen. Wegen der Golfkrise mußte diese Reise kurzfristig abgesagt werden. Da die meisten Chormitglieder Amerikaner waren und teilweise abkommandiert wurden, war der Chor stark dezimiert. Aus Sicherheitsgründen konnten in dieser Zeit keine Chorproben stattfinden. Die Chorproben konnten erst wieder ab September aufgenommen werden. Trotz allem gab es noch einige Höhepunkte zum Jahresende, insbesondere die Erstaufführung von John Rutters „Requiem“ in Rheinland-Pfalz. Es folgten Konzerte in Zweibrücken und das Wohltätigkeitskonzert mit dem Weilerbacher Männerchor in der St. Nikolaus-Kirche in Ramstein.

1992

Vom 2. bis 5. April konnte die 1991 abgesagte Konzertreise nach Brandenburg nachgeholt werden. Das Benefizkonzert fand in der Dreifaltigkeitskirche statt, in der das „Requiem“ von John Rutter zur Aufführung kam. Ein weiteres Konzert gab es am nächsten Tag im Clubheim der Eisenbahner in Kirchmöser. Am 24. April fand dann ein Kirchenkonzert mit moderner geistlicher Musik in der Klosterkirche in Enkenbach statt. Am 18. Dezember gastierte der Chor in Ludwigshafen-Oggersheim in der Wallfahrtskirche „Maria Himmelfahrt“ mit internationalen Weihnachtschorälen. Bereits Mitte des Jahres fand ein Wechsel in der Leitung des Chores statt. Richard Myers löste den nach Amerika zurückkehrenden Dirigenten Gregory Prudom ab. Myers hatte den Chor bisher musikalisch begleitet.

1993

In der Zeit vom 5. – 6. Februar hielt sich der Albertson College of Idaho Chorale in Kaiserslautern auf und war Gast beim RPIC, der diesen Abstecher auf seiner Europa-Tour sponsorte. Der Chor gab am 5. Februar in der Evang. Kirche in Weilerbach ein Konzert mit geistlicher Musik von Mendelsohn-Bartholdy sowie Medleys von Stephan Forster und Spirituals. Der Reigen der RPC-Auftritte in der Weihnachtszeit begann am 1.12. beim Deutsch- Amerkanischen Presseclub im Casimirsaal in Kaiserslautern mit einer weihnachtlichen Reise durch die Welt. Am 4.12. trat der Chor mit Weihnachtsliedern auf dem Weihnachtsmarkt in Schwedelbach auf. Am 5. Dezember fand das alljährliche Weihnachtskonzert, gemeinsam mit dem Weilerbacher Sängerbund in der Evang. Kirche Weilerbach statt, das unter der Leitung von E. Clemens stand und von der 76. US Army Band unter Leitung von K. Allen musikalisch begleitet wurde. Am 7. Dezember beteiligte sich der RPIC an der Weihnachtsbaumlichterzermonie am Haupteingang des US Militärhospitals Landstuhl mit weihnachtlichen Weisen. Am 12. Dezember trat der Chor in der Chapel 3 in Kaiserslautern-Vogelweh mit seinem Weihnachtsprogramm auf. Desweiteren gastierte der Chor am 18. Dezember noch einmal mit dem gleichen Programm wie 1992 in der Wallfahrtskirche „Maria Himmelfahrt“ in Ludwigshafen-Oggersheim.

1994

Unter der neuen Leitung von Vicky Jardin-Tobin wurde wieder ein anspruchsvolles Musikprogramm erarbeitet. So war für Ende April eine Konzertreise nach Prag in der Tschechischen Republik sowie Ende Mai ein Gastauftritt beim Rheinland-Pfalz Tag in Frankenthal geplant. Durch die Truppenreduzierung der US-Streitkräfte in Deutschland und das Wegbleiben der amerikanischen Sänger/innen war der Chor aber stark dezimiert. Die vorgesehenen Konzertreisen konnten daher nicht durchgeführt werden. Mit 24 Sänger/innen startete der Chor in die Herbstsaison und studierte weihnachtliche Klänge für das Wohltätigkeitskonzert mit dem Weilerbacher Sängerbund am 4. Dezember in der Evang. Kirche in Weilerbach sowie für den Auftritt am 16. Dezember in der Chapel 1 auf der US Air Base Ramstein ein. Der Chor stand nun unter dem Dirigat von Carla Thomson-Jones, einer ausgebildeten Musiklehrerin.

1995

Der vielversprechende Neubeginn unter der Leitung von Carla Thomson-Jones scheiterte an der Tatsache, daß der Chor durch den Weggang vieler Amerikaner weiter dezimiert wurde. Es fehlten vor allem männliche Tenor- und Bassstimmen, aber auch Sopranstimmen. In der Herbstsaison war es dann doch möglich, mit kleiner Besetzung weihnachtliche Melodien einzustudieren. Die Chorleitung übernahm Jaemie Sitzmann. Mit dem Kinderchor der Grundschule am Fischerrück in Kaiserslautern gab der Chor am 17. Dezember in der Lutherkirche in Kaiserslautern sein Weihnachtskonzert. Weitere Aktivitäten gab es nicht.

1996

Die Chorproben im Frühjahr unter der Leitung von Jaemie Sitzmann fanden zwar regelmäßig dienstagsabends statt. Aufgrund der Tatsache, daß zu wenig Sänger/innen vorhanden waren, konnten öffentliche Auftritte nicht gegeben werden. Nach der Sommerpause übernahm Lt.Col. Dr. Dennis Leyendecker, der gleichzeitig Leiter der US Airforce Band Europe war, die musikalische Leitung des Chores. Der Chor war weiterhin auf der Suche nach neuen Sänger/innen.

1997

Mit Beginn des neuen Jahres hatte der RPIC seine Chorstunden vom Sängerheim Weilerbach zunächst ins Bürgerhaus in Rodenbach und dann im Herbst ‘97 ins kath. Pfarrheim St. Raphael in Kaiserslautern-Einsiedlerhof verlegt. Als Übungsprogramm wurde ein Potpourri von Weihnachtsliedern aufgenommen, das beim Weihnachtskonzert der USAFE-Band unter der Leitung von Dennis Leyendecker am 6.12. in der Fruchthalle in Kaiserslautern der Öffentlichkeit präsentiert wurde. Laut „Rheinpfalz“ gab es glänzende Stimmen in allen Lagen, Wohlklang des Gesamtchores und lupenreine Interpretation. Der Chor sei auf dem besten Weg, wieder zu altem Glanz zurückzufinden.

1998

Unter der Leitung von Lt.Col. Leyendecker präsentierte der Chor am 26.4. in der Abteikirche in Otterberg ein Frühlingskonzert, das bei der Presse eine positive Beurteilung fand („Emphatischer und glockenreiner Chorjubel“). Höhepunkt des Jahres war die Teilnahme des Chores an den Feierlichkeiten zum 50. Jahrestag der Beendigung der Berlin-Blockade, die am 16. und 17.10. in Berlin-Tempelhof stattfanden.

1999

Im September übernahm Karalee Romaneski die Leitung des RPIC. Am 17. Dezember nahm der Chor am Weihnachtskonzert der USAFE-Band teil. Deutsche und amerikanische Weihnachtslieder kamen zu Gehör.

2000

Im Mai wurde der RPIC vom Deutsch-Amerikanischen Frauenclub zu einem Frühlingsfest eingeladen, bei dem der Chor deutsche und amerikanische Volkslieder sang. Am 4. Juni gab der Chor in der Abteikirche in Otterberg ein geistliches Konzert mit Lesungen. Am 2.12. Teilnahme am vorweihnachtlichen Konzert in der Schloßkirche in Neuhemsbach mit dem Gesangverein Neuhemsbach. Karalee Romaneski diregirte den RPIC und gab zugleich ihren Abschied.

2001

Bis September war der Chor ohne musikalische Leitung. Die Chorstunden wurden von geeigneten Chormitgliedern gehalten. Im September übernahm dann Keelan McCamey den RPIC, der zur Eröffnung des Kulturmarktes am 1. Dezember in der Fruchthalle sang. Am 7. Dezember sang der Chor beim Weihnachtskonzert der USAFE-Band in der Fruchthalle in Kaiserslautern weihnachtliche Choräle.

2002

Im Februar übernahm Kimberly Graff die Leitung des RPIC. Unter ihrem Dirigat gab der Chor am 8.Juni auf der Gartenschau in Kaiserslautern ein Konzert unter dem Titel „Sing im Chor“ mit deutschen und amerikanischen Volksliedern. Weitere Auftritte folgten am 30. November zur Eröffnung des Kulturmarktes in der Fruchthalle Kaiserslautern, am 5. Dezember beim Deutsch-Amerik. Frauenclub im „Casimir“ auf der Gartenschau Kaiserslautern, am 10. Dezember beim Weihnachtskonzert der USAFE-Band in der Fruchthalle, am 14. Dezember beim Weihnachtskonzert in der Gustav-Adolf-Kirche in KL-Erzhütten und am 20. Dezember mit dem Weihnachtskonzert in der Mehrzweckhalle in Kindsbach.

2003

Am 21. Sept. - Konzert in der Gartenschau Kaiserslautern (Ltg. Kimberly Graff)

2004

Der Chor war nach dem Weggang von Kimberly Graff ohne musikalische Leitung. Das Chormitglied Carolyn Connor hatte bis Sept. 2005 kommissarisch die Führung übernommen

2005

Am 4. Juni - Konzert des RPIC und Mitgliedern des Männergesangvereins 1911 Hochspeyer mit dem American Horn Quartett in der Abteikirche Otterberg unter der Leitung von Carolyn Connor. Ab September übernahm Irmela Knoll-Kliewer als Dirigentin den RPIC. 7. + 8. - Dezember Weihnachtskonzert der USAFE-Band in der Stiftskirche Kaiserslautern unter Mitwirkung des RPIC, Dirigat: Irmela Knoll-Kliewer (Lt. „Rheinpfalz“ …… der Chor hat sich unter seiner neuen Dirigentin sehr zum Vorteil gemausert).

2006

Der Chor probt ab sofort im Prot. Gemeindehaus der Gustav-Adolf-Kirche in KL-Erzhütten. 17. Juni - Kleine Marktmusik des RPIC in der St. Martinskirche unter Leitung von Irmela Knoll-Kliewer mit Chormusik aus fünf Kontinenten. Am Nachmittag gab der Chor ein Konzert auf der Gartenschau unter dem Titel „Einmal rund um den Erdball“. 15. Juli - aus Anlaß des 100. Firmenjubiläums Natursteinwerk Picard trat der RPIC zu einer Nachtperfomance mit internationalen Liedern im Steinbruch auf. 8. Dez. - Weihnachtskonzert der USAFE-Band in der Fruchthalle unter Mitwirkung des RPIC. 15.Dez. - „Christmas Carols“ Weihnachtslieder mit dem RPIC in der „Abendkirche“ der Stiftskirche aus Werken von J.S. Bach, G.F. Händel und Felix Mendelsohn- Bartholdy. Lt. “Rheinpfalz” gelang der Sopranistin Linda Gross besondere Momente musikalischer Faszination und Interpretation. Die beiden ebenfalls sehr ansprechenden Altistinnen Kornelia Dessloch und Sharon Moss bildeten ein Gesangsduett besonderer Art.

2007

Seit Januar steht der RPIC unter dem Dirigat von Sam Alexander. 11. Mai - „Kleine Nachtmusik“ in der Stiftskirche mit dem RPIC („Chormusik von der Renaissance bis zur Gegenwart“). 7. Dez. - Weihnachtskonzert der USAF-Band unter Beteiligung des RPIC.

2008

Am 13. Sept. - Auftritt beim Liederabend des MGV „Liederkranz“ Otterberg unter Beteiligung des RPIC.

Dez. 2008 - Juni 2013

Im Dezember 2008 übernahm Dr. Patrick Casey den RPIC als Chorleiter. Informationen zu den Konzerten ab diesem Zeitpunkt sind in der Rubrik “Auftritte” zu finden.

Unter Dr. Caseys Dirigat wuchs der Chor bis 2013 von ca. 22 auf ca. 45 aktive Mitglieder und erfuhr u.a. durch die Darbietung größerer konzertaner Chorwerke wie W.A. Mozarts “Missa Brevis in C-Dur (Spaur-Messe)” oder Antonio Vivaldis “Gloria”, die gemeinsam mit Kammerorchester und professionellen Solisten aufgeführt wurden, musikalisch eine spürbare Wiederbelebung. Zwischen Dezember 2008 und Juni 2013 fanden insgesamt 43 Auftritte und Konzerte des Chors statt. Erwähnt werden sollen hier insbesondere auch die sehr beliebten jährlichen Weihnachtskonzerte mit der USAFE-Band, die Teilnahme am Chorwettbewerb und Ehrung als bester Chor der Kategorie “Folklore/Weltmusik” im Rahmen der Veranstaltung “150 Jahre Chorverband der Pfalz” in Kaiserslautern, sowie Auftritte beim Deutschen Chorfest 2012 in Frankfurt.

Die positive Entwicklung des Chors unter Dr. Casey wurde auch in der lokalen Presse gewürdigt. So schrieb die Rheinpfalz im Dezember 2012: “Wer den Rheinland-Pfalz International Choir vor Jahren erlebt hat, kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus. Patrick Casey hat aus dem Chor ein klingendes Ensemble mit erfreulichem Niveau geformt. Bestechend ist vor allem der satte Wohlklang; […] Man singt absolut präzise und sauber, die Phrasierung ist bestens, und der Dirigent legt Wert auf Dynamik und ein schönes Schluß-Ritardando.”

Aug. 2013

Beginnend im August 2013 nahm Patrick Casey aufgrund eines USA-Aufenthalts eine Auszeit als Chorleiter. In dieser Zeit leitete Stephanie Benton als Gastdirigentin den Chor.

Jan. 2014 - Apr. 2016

Stephanie Benton wurde nun offiziell Dirigentin des Chors, da Dr. Casey seinen Aufenthalt in den USA auf unbestimmte Zeit verlängerte. Fr. Benton erweiterte die musikalische Bandbreite des Chors durch die Auswahl größerer Chor-Orchesterwerke, wie beispielsweise Benjamin Brittens “A Ceremony of Carols” oder Joseph Haydns “Missa in angustiis (Nelson-Messe)”. Unter ihrem Dirigat wuchs der Chor weiter, sowohl bzgl. der Zahl der aktiven SängerInnen, als auch musikalisch und bzgl. der Darbietungsqualität. Die Leistungen und die Entwicklung des Chors wurden wiederholt in der Lokalpresse betont und gipfelten in einer Einladung zur Mitwirkung bei einem Konzert in der Carnegie Hall, New York im Januar 2017, gemeinsam mit anderen internationalen Chören. Im April 2016 kehrt Stephanie Benton mit Ihrem Mann nach Amerika zurück.

Mai 2016

Dr. Justin W. Lewis übernimmt die musikalische Leitung des Chors.